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Veranstaltungen

Donnerstag, 24. Mai, 15 Uhr

„Leben unter dem Hakenkreuz. Alltag in Bielefeld 1933-1945“

Führung durch die Sonderausstellung im Historischen Museum, Ravensberger Park

Treffpunkt: 14.50 Uhr in der Eingangshalle

Anmeldung bitte unter Tel.  0521 / 32 92 89 5 oder E-Mail cjzbi@web.de

Die Teilnahme ist kostenlos!


Wie beeinflusste der Nationalsozialismus 1933 bis 1945 den Alltag der Menschen in Bielefeld? Inwieweit stützte das Verhalten der Einzelnen das Regime? Fragen, die angesichts der fortdauernden Präsenz von Neonazis immer noch aktuell sind und die das Historische Museum in dieser Ausstellung aufwirft. Die Schau ist eingebunden in die Dauerausstellung und präsentiert das Thema vorwiegend mit den eigenen Sammlungsbeständen (weitere Infos auch zum umfangreichen Begleitprogramm unter www.historisches-museum-bielefeld.de).


Halbtagesfahrt

Montag, 11. Juni 2012
Stadtrundgang in Herford zu Orten jüdischen Lebens
Abfahrt: 14.00 Uhr ab Bielefeld-Hauptbahnhof, an Herford 14.07 Uhr
Treffpunkt: 13.50 Uhr in der Bahnhofshalle
Rückfahrt: 18.27 ab Herford, an Bielefeld 18.36 Uhr (oder nach Vereinbarung)
Anmeldung bitte unter Tel.  0521 / 32 92 89 5 oder E-Mail cjzbi@web.de
Die Teilnahme ist kostenlos!

(gemeinsam mit dem Jüdischen Kulturzentrum Bielefeld e.V.)

Christoph Laue wird uns am Bahnhof abholen und bei einem Rundgang von ca. 3 Stunden zu Orten jüdischen Lebens in Herford führen. Wir besuchen u.a. die Gedenkstätte Zellentrakt (www.zellentrakt.de), den jüdischen Friedhof und die neue Synagoge. Die männlichen Teilnehmer benötigen für den Friedhofs- und den Synagogenbesuch eine Kopfbedeckung. Die Synagoge wird uns von dem Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde, Harry Rothe, gezeigt; Mitglieder der Gemeinde und des jüdischen Kulturzentrums werden Tee und Kuchen für uns vorbereiten.


Vortrag und Gespräch

Dienstag, 26. Juni 2012, 20 Uhr

„Das jüdische Zentrum in Oświęcim/Auschwitz – Raum für einen alternativen Erinnerungsdiskurs“

Lukas Sperlich (Oświęcim/Polen)

Universität Bielefeld, Raum D 3-121

Bevor Auschwitz zum bedeutendsten Symbol der Shoah wurde, war es jahrhundertelang eine normale polnische Kleinstadt mit dem Namen Oświęcim. Vor der Okkupation durch die Nationalsozialisten war der größte Teil der Bevölkerung jüdisch. Lukas Sperlich, Mitarbeiter im jüdischen Zentrum in Oświęcim, berichtet über die Arbeit und das Konzept der Bildungsstätte, die der Erinnerung an die systematische Vernichtung im Todeslager von Auschwitz das Gedenken an die einstige reiche jüdische Kultur Oświęcims an die Seite stellt.

(Veranstaltergemeinschaft)

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